Menschen in Philippus

Pfarrer Sascha Heiligenthal

Hallo und herzlich willkommen in der Philippus-Gemeinde. Mein Name ist Sascha Heiligenthal, ich arbeite jetzt seit gut fünf Jahren als Pfarrer in Mainz-Bretzenheim.

Gemeinsam mit meiner Frau Maria, unseren Kindern Jakob und Lotta und unserem roten Kirchenkater (regelmäßige Gottesdienstbesucher wissen, woher der Name kommt) sorgen wir für Leben im Pfarrhaus in der Hochstraße. Uns freut es, dass wir auf der Lebensrundreise – nach dem Odenwald, Heidelberg, Tanzania und dem hohen Vogelsberg – jetzt ein zweites Mal Station in der Landeshauptstadt machen.

Mir gefällt es, dass ich in einer Gemeinde „gelandet“ bin, in der das Christsein in so vielfältiger Weise gelebt wird.

2 Kommentare zu “Pfarrer Sascha Heiligenthal

  1. Lieber Sascha,

    Ich mache jetzt seit Jahren politische Arbeit und habe nur wenig mit Religionen am Hut, jedenfalls was den Glauben angeht. Was mir aber wichtig ist, ist die Arbeit für eine Welt, in der Menschen gemeinsam leben können, einander unterstützen und Allen die gleichen Chancen und Rechte zuteil werden. Ich bin in den letzten Jahren des Öfteren über deinen Namen gestolpert und habe mich jedes Mal über deine Arbeit gefreut, denn ich glaube wir machen die Selbe. In einem Land oder sogar einem Staatenverbund, der immer mehr Schuld versucht auf Menschen zu schieben, die ihnen an gesellschaftlichen Privilegien unterlegen sind, möchte ich nicht leben ohne wenigstens zu versuchen dagegen zu arbeiten. Und diese Arbeit ist anstrengend. Man kann nicht wirklich sehen, ob man etwas verändert, man kann nicht einmal sehen wogegen man arbeitet. So viele Menschen wollen so sehr in eine andere Richtung gehen, warum ist meine dann die Richtige? Zweifel, Erschöpfung beim Kampf für eine bessere Welt ist wohl ganz normal. Aber anstrengend ist es und das weiß ich vor Allem, wenn man das Gefühl bekommt, dass sich nichts ändert.
    Also hier nur meine Probs, meine Solidarität, du machst coole Arbeit und ich hab sie gesehen.

    • heiligenthal

      Vielen Dank. Wir geben jedenfalls mit Freude und dank guter Leute unser Bestes hier. Es tut, wenn Engagement sich gegenseitig bestärkt. So soll das doch sein, dass Kunst, Politik und Religion sich für Gerechtigkeit, Menschenrechte einsetzen und versuchen immer ein wenig zu verändern und zu verbessern. Deshalb: Weiter so!

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