Die Methode „großer blauer Müllsack“
Zwischen den Jahren überkommt mich manchmal ein Aufräumdrang. Dann greife ich zur Methode „großer blauer Müllsack“: alles rein, ohne langes Prüfen, ohne Rücksicht auf Wiederverwertung. Weg damit.
„Siehe, ich mache alles neu.“
So lautet die Jahreslosung.
Ist Gott so gemeint? Fegt er mit dem großen Müllsack auch durch mein Leben?
Ich merke sofort: Das würde mir wehtun. Denn wir hängen an vielem, was alt ist – auch wenn es längst nicht mehr gut ist. Und Neues bitte nur dosiert, kontrolliert, ein bisschen besser, nicht radikal anders.
Wie gut, dass nicht wir sagen: „Siehe, wir machen alles neu.“
Wie gut, dass Gott es sagt.
Die Worte stammen aus der Offenbarung des Johannes – geschrieben für Menschen, die verfolgt wurden, ohnmächtig waren, nichts mehr in der Hand hatten. Für sie ist „alles neu“ keine Aufräumfantasie, sondern Hoffnung: dass Leid, Gewalt und Tod nicht das letzte Wort behalten.
„Siehe, ich mache alles neu“ heißt: nicht ein bisschen, nicht halb.
Aber auch: nicht zerstörerisch, sondern tröstend.
Gott wischt die Tränen ab. Der Tod wird nicht mehr sein.
Und alles wird neu.
Die Methode „großer blauer Müllsack“
Zwischen den Jahren überkommt mich manchmal ein Aufräumdrang. Dann greife ich zur Methode „großer blauer Müllsack“: alles rein, ohne langes Prüfen, ohne Rücksicht auf Wiederverwertung. Weg damit.
„Siehe, ich mache alles neu.“
So lautet die Jahreslosung.
Ist Gott so gemeint? Fegt er mit dem großen Müllsack auch durch mein Leben?
Ich merke sofort: Das würde mir wehtun. Denn wir hängen an vielem, was alt ist – auch wenn es längst nicht mehr gut ist. Und Neues bitte nur dosiert, kontrolliert, ein bisschen besser, nicht radikal anders.
Wie gut, dass nicht wir sagen: „Siehe, wir machen alles neu.“
Wie gut, dass Gott es sagt.
Die Worte stammen aus der Offenbarung des Johannes – geschrieben für Menschen, die verfolgt wurden, ohnmächtig waren, nichts mehr in der Hand hatten. Für sie ist „alles neu“ keine Aufräumfantasie, sondern Hoffnung: dass Leid, Gewalt und Tod nicht das letzte Wort behalten.
„Siehe, ich mache alles neu“ heißt: nicht ein bisschen, nicht halb.
Aber auch: nicht zerstörerisch, sondern tröstend.
Gott wischt die Tränen ab. Der Tod wird nicht mehr sein.
Und alles wird neu.