Vlog

10. März: Das Lied der Woche

Discloser: Heute führt der Weg zur Liedbeschreibung mal über das Persönliche zum Theologischen. Ich hoffe es wird weder zu nabelschauig noch zu peinlich. „Platt“ darf es dagegen sehr gerne werden, aber damit sind wir ja schon mitten im Thema.
Es gibt Kirchenlieder, die führen mir vor Ohren wie protestantisch kartoffelig und graubrotrindig theologisch ich eigentlich ticke. Furchtbar sind sind die. Platt und dann kommen sie auch noch derart zweifelsfrei fröhlich daher, dass mir erst Zweifel und dann Einwände kommen.
Christentum und Glaube sind schließlich eine hochkomplexe Angelegenheit, da will differenziert werden. Und als Spaßmacher wurde das Leben nicht erfunden (respektive wurde es, aber Adam und Eva haben das irgendwie versaut).
Was für ein Glück, dass dieser Nach- dann flott seinen Widerhall findet. Verlässlich mit der sonor-knarzenden Stimme meines verehrten Mentors Stephan Müller-Krachts, der nicht nur seinem Vikar ans Herz legte: Glaube darf auch ruhig mal einfach Spaß machen.
Macht er! Nicht immer, aber das ist Part of the Game namens Leben und dafür gibt’s ja dann die anderen Lieder. Wenn’s aber läuft, kann darf man ruhig auch mal ganz platt und zweifelsfrei singen. Vom trauten Heim, Jesus und rosiger Zukunft.