Aktuell

Philippus und die Corona Ampel

Das Infektionsgeschehen ist unfassbar dynamisch, gestern veröffentlichte Neuigkeiten, sind heute schon wieder veraltet.

Unserer Kirchenvorstand reagiert mit 3 Szenerien auf das Infektion. Bitte informieren Sie sich, wo die Mainzer Coronaampel steht. Bei Fragen ist unser Gemeindebüro für Sie da.

a) Für den Fall der roten Ampel (Inzidenz über 50)
1. Die Gottesdienste werden auf 33 Teilnehmer*innen beschränkt. Die Gemeinde
feiert bei Bedarf sonntäglich zwei verkürzte Gottesdienste (10 Uhr und 11 Uhr)
am 18.10. kann aus Vertretungsgründen „nur“ ein Gottesdienst um 10 Uhr stattfinden.
Es herrscht Maskenpflicht auch am Platz.
2. Es finden keine physischen Treffen statt, alle Treffen werden soweit wie möglich online abgehalten.
3. Der Konfirmand*innenunterricht orientiert sich dem Vorgehen der Schule.
4. Das Büro wird für Publikumsverkehr geschlossen.

b) Für den Fall der orangenen Ampel (Inzidenz zwischen 35 und 49)
1. Keine Änderungen bei Gottesdiensten: Erlaubt sind bis 65 Personen, es herrscht Maskenpflicht im Gebäude, nicht jedoch am Platz.
2a. Die „erlaubten“ Gruppen und Kreise können stattfinden, die Gruppenleiter und KV-Vorsitzende entscheiden über eine Begrenzung der Teilnehmerzahl.
2b. Große Veranstaltungen bei denen kein verschärftes Hygienekonzept umgesetzt werden kann, müssen ausfallen oder virtuell stattfinden.
3. Der Konfirmand*innenunterricht orientiert sich dem Vorgehen der Schule.
4. Das Büro soll nicht von Gästen betreten werden, Besprechungen und Übergabe von
Dokumenten finden im Foyer statt.

c) Für die gelbe, respektive grüne Ampel (Inzidenz unter 34)
1. Keine Änderungen bei Gottesdiensten (siehe oben)
2a. Die „erlaubten“ Gruppen und Kreise können stattfinden. Es gelten die veröffentlichen Personenbeschränkung und das allgemeine Hygienekonzept der Gemeinde.
3. Der Konfirmand*innenunterricht findet in zwei Gruppen in Präsenz statt.
4. Das Büro ist für den Publikumsverkehr geöffnet.

Allgemein appellieren wir an Ihre und Eure Vernunft. Das Ansteckungsrisko konzentriert sich derzeit recht deutlich auf private Feiern, auf ausgelassene Feten, auf Inddor-Events, in denen kein Abstand gehalten wird.

Bitte halten Sie sich zurück. Es lässt sich auch ohne Superspreaderereignis gut Zeit miteinander verbringen, es lässt sich problemlos auch im kleinerem Kreise und mit besserem Schutz feiern.

Die rote Ampel hat schwere Folgen – vielleicht für Sie selbst, sicher – für andere.
Wir als Kirchengemeinde können dann nicht mehr unsere SeniorInnen versammeln und Ihnen die Gemeinschaft bieten, die sie dringend brauchen.
Mancher Jugendlicher hockt dann wieder alleine mit sich und seinen Problemen zuhause, weil unser Teenkreis ausfallen muss (oder das Zoommeeting einfach nicht das an Nähe und Stärkung rüberbringen kann).
Die Beerdigung, die für Montag nach den Ferien geplant ist, kann nicht mehr in einem guten und tröstendem Rahmen erfolgen. Enge Angehörige könnten sich nicht am Grab verabschieden.

Bitte, liebe Mainzer*innen, seid solidarisch. Genießt das Leben so, dass Ihr es den anderen nicht versaut!