Menschen in Philippus

Projektchorleiter Niklas Jahn

Seit Jahren ist es guter Brauch in der Philippus Gemeinde: Am Nachmittag vor dem ersten Advent findet ein Adventskonzert statt. Der Projektchor unserer Gemeinde führt Adventsmusik auf, und der Bazar des Frauenkreises wird eröffnet. So beginnt traditionellerweise die Adventszeit in Philippus.

Auch in diesem Jahr wird es so sein. Unser Projektchor hat mit den Proben unter seinem neuen Leiter, Herrn Niklas Jahn, begonnen. Mit ihm habe ich über das geplante Konzert gesprochen.

– Herr Jahn, stellen Sie sich bitte unseren Lesern vor.

Mein Name ist Niklas Jahn, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Fulda. Zurzeit studiere ich Kirchenmusik in Mainz im dritten Semester.

– Sie sind noch sehr jung. Ist das Dirigieren eines Chores eine große Herausforderung für Sie?

Ja und nein. Natürlich ist die Leitung eines Chores eine große und schöne Aufgabe, aber ich habe schon einige Erfahrungen sammeln können.

– Erzählen Sie bitte von Ihrer bisherigen Tätigkeit.

Ich habe in Fulda eine christlich geprägte Schule besucht, und meine Eltern haben dafür gesorgt, dass ich schon früh mit dem Klavierunterricht beginnen konnte. Sehr bald kam auch Orgelunterricht hinzu. Außerdem habe ich in einem bekannten Knabenchor unserer Schule gesungen. Mein Orgellehrer schlug mir vor, neben der Schule eine Ausbildung zum Chorleiter und Organisten zu machen, um das C-Examen abzulegen.

– Oh, da haben Sie sich als Jugendlicher schon viel zugemutet!

Ja, ich habe schon mit 16 Jahren meinen ersten Chor geleitet. Wir haben da weltliche und geistliche Musik gesungen; und dann habe ich auch noch einen eigenen Chor gegründet.

– Wie ging es weiter?

Ich habe mich in der Kategorie Orgel an dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ beteiligt und einmal den dritten und danach den zweiten Platz auf Bundesebene belegt. Der Domorganist von Fulda, Professor Hans-Jürgen Kaiser, hat mich gefördert, aber auch sehr gefordert. Ihm verdanke ich viel.

– Sie waren ja noch Schüler und wollten sicherlich ein gutes Abitur machen.

Ja, das war nicht leicht. Ich habe schon während der Schulzeit in Fulda als Jungstudent an der Uni Mainz Orgel studiert. Nach dem Abitur habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich hauptberuflich Kirchenmusiker werden sollte. Die beruflichen Aussichten sind nicht gut, trotzdem habe ich mich zu diesem Studium entschlossen. Ich könnte in keine andere Tätigkeit derartig viel Zeit und Kraft investieren wie in Musik, weil man damit Menschen bewegen kann und sie nicht, wie z. B. in der freien Wirtschaft, über den Tisch ziehen muss.

– Und nun leiten Sie unseren Projektchor.

Ja, ich habe außerdem einen Chor in Fulda. Das kann ich machen, weil ich immer freitags nach Hause fahre.

– Wie sieht das Programm zu unserem Adventskonzert aus?

Im Mittelpunkt steht die Bachkantate „Nun kommt der Heiden Heiland“. Die Solisten sind Studierende und auch das Orchester wird aus Studenten bestehen. Außer der Kantate werden wir noch weitere kleinere Stücke singen.

– Wie schätzen Sie unseren Chor ein?

Ich bin sehr optimistisch. Schon nach der zweiten Probe hat sich ein Vertrauen zwischen den SängernInnen und mir entwickelt; die Aussichten auf ein gelungenes Konzert sind gut. Wünschen würde ich mir noch mehr Männerstimmen, und auch Frauenstimmen könnten wir noch gebrauchen. Wir proben jeden Montag von 19.45 bis 21.45 Uhr.

– Ich freue mich auf das Konzert. Ihnen und den SängernInnen viel Erfolg.

Die Fragen stellte Christa Dresbach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Seit Jahren ist es guter Brauch in der Philippus Gemeinde: Am Nachmittag vor dem ersten Advent findet ein Adventskonzert statt. Der Projektchor unserer Gemeinde führt Adventsmusik auf, und der Bazar des Frauenkreises wird eröffnet. So beginnt traditionellerweise die Adventszeit in Philippus.

Auch in diesem Jahr wird es so sein. Unser Projektchor hat mit den Proben unter seinem neuen Leiter, Herrn Niklas Jahn, begonnen. Mit ihm habe ich über das geplante Konzert gesprochen.

 

 

– Herr Jahn, stellen Sie sich bitte unseren Lesern vor.

Mein Name ist Niklas Jahn, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Fulda. Zurzeit studiere ich Kirchenmusik in Mainz im dritten Semester.

 

 

– Sie sind noch sehr jung. Ist das Dirigieren eines Chores eine große Herausforderung für Sie?

Ja und nein. Natürlich ist die Leitung eines Chores eine große und schöne Aufgabe, aber ich habe schon einige Erfahrungen sammeln können.

 

 

– Erzählen Sie bitte von Ihrer bisherigen Tätigkeit.

Ich habe in Fulda eine christlich geprägte Schule besucht, und meine Eltern haben dafür gesorgt, dass ich schon früh mit dem Klavierunterricht beginnen konnte. Sehr bald kam auch Orgelunterricht hinzu. Außerdem habe ich in einem bekannten Knabenchor unserer Schule gesungen. Mein Orgellehrer schlug mir vor, neben der Schule eine Ausbildung zum Chorleiter und Organisten zu machen, um das C-Examen abzulegen.

 

 

– Oh, da haben Sie sich als Jugendlicher schon viel zugemutet!

Ja, ich habe schon mit 16 Jahren meinen ersten Chor geleitet. Wir haben da weltliche und geistliche Musik gesungen; und dann habe ich auch noch einen eigenen Chor gegründet.

 

 

– Wie ging es weiter?

Ich habe mich in der Kategorie Orgel an dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ beteiligt und einmal den dritten und danach den zweiten Platz auf Bundesebene belegt. Der Domorganist von Fulda, Professor Hans-Jürgen Kaiser, hat mich gefördert, aber auch sehr gefordert. Ihm verdanke ich viel.

 

 

– Sie waren ja noch Schüler und wollten sicherlich ein gutes Abitur machen.

Ja, das war nicht leicht. Ich habe schon während der Schulzeit in Fulda als Jungstudent an der Uni Mainz Orgel studiert. Nach dem Abitur habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich hauptberuflich Kirchenmusiker werden sollte. Die beruflichen Aussichten sind nicht gut, trotzdem habe ich mich zu diesem Studium entschlossen. Ich könnte in keine andere Tätigkeit derartig viel Zeit und Kraft investieren wie in Musik, weil man damit Menschen bewegen kann und sie nicht, wie z. B. in der freien Wirtschaft, über den Tisch ziehen muss.

 

 

– Und nun leiten Sie unseren Projektchor.

Ja, ich habe außerdem einen Chor in Fulda. Das kann ich machen, weil ich immer freitags nach Hause fahre.

 

 

– Wie sieht das Programm zu unserem Adventskonzert aus?

Im Mittelpunkt steht die Bachkantate „Nun kommt der Heiden Heiland“. Die Solisten sind Studierende und auch das Orchester wird aus Studenten bestehen. Außer der Kantate werden wir noch weitere kleinere Stücke singen.

 

 

– Wie schätzen Sie unseren Chor ein?

Ich bin sehr optimistisch. Schon nach der zweiten Probe hat sich ein Vertrauen zwischen den SängernInnen und mir entwickelt; die Aussichten auf ein gelungenes Konzert sind gut. Wünschen würde ich mir noch mehr Männerstimmen, und auch Frauenstimmen könnten wir noch gebrauchen. Wir proben jeden Montag von 19.45 bis 21.45 Uhr.

 

 

– Ich freue mich auf das Konzert. Ihnen und den SängernInnen viel Erfolg.

 

 

Die Fragen stellte Christa Dresbach.

 

 

 

 

 

 

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