Rundgang durch die
Philippus-Gemeinde:
Der Glockenturm und die Glocken
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Der Glockenturm

Wie
das Bild hier zeigt, war es ein unerwartet langer Weg bis der Turm
endlich fertig gestellt war.
Sollte der nach dem Baubeginn im Frühjahr 2000 begonnene Turm zum Gemeindefest 2000 eingeweiht werden,
so verzögerte sich die Fertigstellung bis ins Jahr 2002. Im Jahr
2000 wurden zum Gemeindefest lediglich die Glocken
erstmalig angeschlagen und der Gemeinde vorgestellt.
Im Jahr 2001 feierte die Gemeinde
rund um den eingerüsteten Turm ihr Gemeindefest unter dem Thema: "Das
Leben ist eine Baustelle". Eine
kurze Bauchronik bis dahin zeigt die Probleme, mit der die
Gemeinde bis zu diesem Zeitpunkt zu kämpfen hatte.
Die Einweihung des Turms konnten wir
dann am 1. September 2002
zum Gemeindefest feiern, und die Fertigstellung stieß auf breites Echo.
Nun läuten die Glocken auch
regelmäßig zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, abends um 18.00 Uhr
und zu den Gottesdiensten.
Mehr zu Turm und Glocken finden
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Weg zu den Glocken
Auf einer steilen Leiter geht es im
Turm hinauf in die Glockenstube. Die Leitern sind klappbar, damit
für eventuelle Reparaturfälle die Glocken hinabgelassen
werden können.
Eingebaut wurden die Glocken jedoch per Kran. Dieser senkte den fertig
montierten Glockenstuhl von oben in den Turm hinein, bevor das Dach auf
den Turm gesetzt wurde.

Glocken
Die Glocken wurden am
20. Juli 2000 in Karlsruhe bei der dortigen Glockengießerei
Rincker gegossen. Unter großer Beteiligung nahm die Gemeinde
daran Anteil und war mit einem Bus zum Glockenguss nach
Karlsruhe gereist.
Zum Gemeindefest
im August 2000 wurden sie das erste Mal angeschlagen.
Sie hängen im neu erbauten
Glockenturm (1999-2002) übereinander im Glockenstuhl. Sie werden
einzeln über Schwungräder angetrieben, die per Funkfernsteuerung in Betrieb
gesetzt werden können.
Die Glocken sind in der Tonfolge C -
D- F gestimmt, dem sogenannten Gloria- Motiv. Sie passen damit gut zu
denen der katholischen Nachbargemeinden St. Bernhard und St. Georg.
Die Glocken heißen nach
Psalmversen:

Rogate
Aus der Tiefe rufe ich, Herr,
zu dir, Herr höre meine Stimme!
(Ps 130,1)
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Kantate
Meine Zunge soll singen von
deinem Wort!
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Laudate
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn
(Ps 150,6)
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Die drei Glocken sind
aus massiver Bronze und wiegen 360 kg (Rogate), 240 kg (Kantate) und
160 kg (Laudate).
Durch Schalllöcher im Mauerwerk
dringt der Glockenklang nach außen.
Turmdach
Das Dach ist eine
Edelstahlkonstruktion, die mit Streben nach unten gehalten wird. Diese
sind auf dem Boden der Glockenstube verankert.
Auch hier dienen die Öffnungen
zwischen den Dachebenen zur Verbreitung des Glockenklangs.
Die Kreuze auf dem Dach weisen in die
vier Himmelsrichtungen und wirken graziler als ein großes Kreuz
An der Turmspitze erreicht der Turm
die Höhe von 17,32 Meter.
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