Porträt
Helga Nose - neue Pfarrerin der Philippus-Gemeinde
Bericht im Bretzenheimer Kurier - Ausgabe 208, Oktober 2007:
Am
26. August 2007 wurde Helga Nose als neue Pfarrerin der
Philippus-Gemeinde in Bretzenheim von Propst Dr. Klaus-Volker
Schütz ordiniert. Trotz der häuslichen Pflichten als
verheiratete Mutter von vier Kindern nimmt sie ihr neues Amt mit Freude
und Engagement wahr, wobei sie den Menschen im Mittelpunkt sieht.
„Durch Religionsunterricht und Konfirmation komme ich viel mit
Jugendlichen in Kontakt, aber auch die seelsorgerische Tätigkeit
im Zusammenhang mit Gottesdienst und Besuchen bei Gemeindemitgliedern
ist mir wichtig.“
Zur
Theologie fühlte sich Helga Nose schon früh hingezogen,
„denn sie ist die Schnittstelle für Geschichte, Psychologie
und Wissenschaft. Sie ist so breit angelegt wie das Leben.“ So
kann sie sich in ihrer Tätigkeit in ähnlichen Breiten
bewegen: bei Menschen jeden Alters und sozialen Schichten. Neben dem
bereits bestehenden Gottesdienst für Kleinkinder wünscht sich
die neue Pfarrerin auch einen Gottesdienst für Kinder. Als
weiteres Ziel möchte sie einen Besuchsdienst für Senioren
aufbauen, der für die älteren, besonders
hilfsbedürftigen Gemeindemitglieder gedacht ist. „Es besteht
seit einiger Zeit bereits ein Seniorenkreis, der sich
regelmäßig trifft und sich mit dem Glaubensbekenntnis, mit
religiösen und mit weltlichen Themen beschäftigt“, hebt
die Pfarrerin hervor. Besonders interessant findet Pfarrerin Nose
Bibeltexte, aus denen sich der Bezug zur heutigen Zeit, aber
gleichzeitig auch die Tradition und der Hintergrund zur damaligen Zeit
herstellen lässt.
Ihre Arbeit als Pfarrerin vergleicht
Helga Nose mit dem Kreuz: Horizontal auf der menschlichen Ebene und
vertikal gleichbedeutend mit dem Bezug zu Gott. Für sie sind die
Gebete bedeutend für das Leben, „denn sie können einen
(sic!) andere Blickrichtung aufzeigen“.
Nach ihren Wünschen für die
Zukunft gefragt, äußert sie sich zuversichtlich: „Ich
hoffe, dass meine arbeit dazu beiträgt, dass meine Gemeinde offen
und einladend bleibt.“
|