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Aus der Arbeit des Kirchenvorstands
Wieder einmal beginnt mein Beitrag mit dem Glockenturm, und es ist schon erstaunlich, wie lange der Bau sich hinzieht. In der gleichen Zeit wachsen riesige Gebäude aus dem Boden, und unser Türmchen steht noch immer mit Gerüst da. Nun gibt es aber eine erfreuliche Meldung: Die Mängel - vor allem durch Verschmutzungen bei den Dachdeckerarbeiten verursacht - werden jetzt beseitigt, ohne dass uns Kosten entstehen und ein Prozess geführt werden musste. Die Einweihung wird leider nicht schon im Mai am Sonntag Kantate sein, wie wir gehofft hatten, aber sicher noch in diesem Jahr.
Und weil das Bauen so schön ist, steht das nächste Projekt schon an, allerdings nicht freiwillig. Das Flachdach unseres Gemeindezentrums ist undicht. Wer genau hinsieht, kann bei Regen schon schmale Rinnsale an den Wänden herunterlaufen sehen. Die ziemlich erheblichen Kosten müssen wir aber nur zum Teil tragen. Ob bei der Gelegenheit Änderungen am Dach vorgenommen werden, etwa eine Öffnung nach oben, für besseren Lichteinfall, darüber wird nun beraten.
Saniert werden muss auch das Dach des Pfarrhauses, das soll aber genauso bleiben, wie es ist.
Im Außenbereich muss auch et-was getan werden: Der Zaun zwischen unserem Parkplatz und dem Josef-Traxel-Weg muss wieder hergerichtet werden, er soll zusätzlich durch eine robuste Hecke geschützt werden, damit er beim Überklettern nicht schnell wieder niedergetreten wird.
Über die Möglichkeit, ohne Beschluss des Kirchenvorstands nach einem Gespräch mit dem Pfarrer wieder in die Kirche einzutreten, habe ich schon berichtet. Von dieser Möglichkeit haben schon 12 Personen Gebrauch gemacht. Vielleicht erzählen Sie anderen davon.
Unsere beiden Spielgruppen mit insgesamt 24 Plätzen erfreuen sich großer Beliebtheit. So wurden wieder mehr Kinder angemeldet, als wir aufnehmen können. Es war deshalb notwendig, Auswahlkriterien zu finden. Wir beschlossen, zuerst evangelische Kinder aus unserer Gemeinde, dann getaufte Kinder anderer Konfessionen (z. B. katholische Kinder) zu berücksichtigen, und gleichen uns damit der Praxis der katholischen Gemeinden
Dorothea Reichardt
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