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Dienstag, 08.05.2001, 19.30 Uhr
Pfarrer Werner Petri, Mainz:Wurzeln der Judenfeindschaft im Neuen Testament?
Die beiden obigen Bilder sind steinernes Zeugnis der Judenfeindschaft: Am Strassburger Münster stehen sich die triumphierende Kirche/ecclesia und die blinde Synagoge gegenüber. Dies mag ein Beispiel sein, welch schlimme Auswüchse christlicher Antijudaismus erreicht hat. Das Umdenken beginnt erst zaghaft. In diesem Jahr ist es 10 Jahre her, dass die Synode unserer Landeskirche die Erweiterung ihres Grundartikels beschlossen hat. In der Erweiterung wird die Umkehr im Verhältnis zum Judentum neu zu beschreiben versucht: "Aus Bildheit und Schuld zur Umkehr gerufen bezeugt sie (= die Ev. Kirche in Hessen und Nassau) neu die bleibende Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen. Das Bekenntnis zu Jesus Christus schliesst dieses Zeugnis ein." Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat im Jahr 2000 eine Studie zur Neuorientierung im Verhlältnis Christen und Juden herausgegeben, die dritte in dieser Art (1975, 1990, 2000): Christen und Juden III. Sie ist bei der EKD zu bestellen per E-mail: presse@ekd.de und steht auch auf den Seiten der EKD zum Download (in mehrern Dateiformaten) bereit:
Über den christlich jüdischen Dialog informieren folgende Seiten:
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