
Über 60 Kinder waren zu einem bunten Nachmittag gekommen, an dem es neben der spannenden Lebensgeschichte der Elisabeth von Thüringen auch um das uns doch sehr fremde Leben im Mittelalter ging. An verscheidenen Stationen gab es vieles zu erkunden und so manches zu erfahren.
In einem Anspiel von Landgraf und Hofnarr auf der Wartburg (Lea Peters, 7 Jahre, hat es für uns gemalt) haben wir viel vom Leben der Elisabeth auf der Wartburg erfahren. Als Vierjährige kam die ungarische Prinzessin nach Thüringen.
An der Station "Mittelalterliche Medizin" wurden aus frischen Kräutern Salben gemischt und Kranke gepflegt. Auch Elisabeth hat in dem von ihr gegründeten Hospital in Marburg aktiv gepflegt und sich für die Kranken eingesetzt.

An der Station "Mittelalterliche Spiele und Tänze" wurde ein mitelalterlicher Spingtanz eingeübt. Viele Spiele aus dem Mittelalter kennen wir noch heute: Mühle, Dame, Blinde Kuh, andere sind eher in Vergessenheit gegangen.
Auch gegessen und getrunken wurde im Mittelalter anders als bei uns heute. Originalrezepte wurden zubereitet und probiert.

In der Schreibwerkstatt wurden Farben zum Schreiben selbst hergestellt und mit Federn auf Pergament geschrieben. Die großen Initialen zu Beginn eines Textes verzierten viele Kinder genauso liebevoll wie die Mönche damals.
In einem abschliessenden Gottesdienst wurde noch die Geschichte gespielt, in der Elisabeth, als sie Brot von der Wartburg zu den Armen in die Stadt bringen wollte, erwischt wurde. Doch als der Landgraf in ihrem Korb nach Brot suchte, fand er nur Rosen.
Im Anschluss an den Familiengottesdienst und Kinderbibeltag fand der traditionelle Martinsumzug der Philippus-Gemeinde statt. Er endete mit dem Teilen von Brot am Lagerfeuer.
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